Stiftung Warentest prüft TAN-Verfahren

Ähnlich wie beim Online-Banking werden auch beim Online-Banking Überweisungdaten in eine Maske eingegeben. Aus diesen wird eine TAN generiert. Auch beim Mobile-Banking ist das TAN-Verfahren neben der Qualität der Banking-App entscheidend für die Sicherheit der Bankingtätigkeit.

Was ein sicheres Verfahren ausmacht

Die Stiftung Warentest nennt drei Kriterien die ein TAN-Verfahren sicher machen.

  1. Die TAN (Transaktionsnumer) wird aus den Überweisungsdaten erzeugt.
  2. Die TAN ist zeitlich begrenzt.
  3. Zur Erzeugung der TAN wird ein zusätzliches Gerät verwendet.

 

Geprüft wurden insgesamt 6 TAN-Verfahren. Darunter sind iTAN, SMS-TAN (mTAN), ChipTan (SmartTan plus), Photo-TAN, Push-TAN.

Nur zwei TAN-Verfahren wird „Sehr hohe Sicherheit“ bescheinigt  

img/security-img2.jpgDer iTAN bescheinigt Stiftung Warentest lediglich eine „Niedrige Sicherheit“. Dies ist auch das einzig geprüfte Verfahren das nicht alle 3 genannten Kriterien erfüllt. Hierbei wird kein zusätzliches Gerät zur TAN-Generierung verwendet sondern eine iTAN-Liste welche der Kunde von der Bank zugesandt bekommt.

Die beiden hardwarebasierten TAN-Verfahren ChipTan und PhotoTan wurden mit „Sehr hohe Sicherheit“ bewertet. Diese Systeme stellen für Kriminelle die höchsten Hürden dar.
Die restlichen Verfahren erhielten die Bewertung „Hohe Sicherheit“.

Quelle: https://www.test.de/Banking-Apps-Die-besten-Apps-fuers-Smartphone-Banking-4849502-4849508/

Mehr zur Funktionsweise, zu Vorteilen und Gefahren bei Verfahren im Online-Banking erfahren Sie hier: http://www.wikibanking.net/onlinebanking/verfahren

 


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