G DATA Malware Report offenbart weltweit rasanten Anstieg bei Schadprogrammen - Sicherheitsmaßnahmen sind zunehmend erfolgreich

Laut dem weltweiten Malware Report des Antivirus Unternehmens G DATA stieg 2014 die Zahl der vereitelten Angriffe um 44,5%. Dabei schoss die Zahl der bekannten Schädlinge über das Jahr auf knapp 6 Millionen Schadprogramme an. Größte Zielgruppe der Angreifer sind amerikanische Banken.

Rasante Zunahme an Schadprogrammen 2014

Das Bochumer Antivirus-Unternehmen G DATA veröffentlichte in  seinem Halbjahresbericht Juli bis Dezember 2014 neuste Informationen zu den Entwicklungen im Bereich der Cyberkriminalität. Demzufolge stieg im zweiten Halbjahr 2014 die Zahl der bekannten Schadprogramme um das fast 2,3 fache im Vergleich zum ersten Halbjahr auf 4,1 Millionen. Insgesamt wurden 2014 knapp 6 Millionen Schadprogramme wie Trojaner registriert.

Hauptzielgruppe unter Banken in USA, Kanada und Großbritannien

Mit über 70% der Angriffe durch Banking-Trojaner gehören Banken in den USA, Kanada und Großbritannien zu den wichtigsten Zielen der Kriminellen. Auch russische und französische Banken verzeichnen zunehmende Angriffe über das Internet. Deutsche Ziele machten hingegen nur 4% aus.

Sicherheitsmaßnahmen wie chipTAN machen den Kriminellen zunehmend Probleme

Interessant an der Entwicklung ist das es unter den Banking-Trojaner kaum Neuerungen gibt. Auch die Infektionszahlen durch Trojaner blieben auf konstantem Niveau. Zurückzuführen ist diese Abschwächung der Entwicklung unter anderem auf einen höheren Strafverfolgungsdruck und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen der Banken. So erschwert z.B. eine Zwei-Faktor-Authentifizierung wie chipTAN den Aufwand für Cyberattacken enorm. Laut G DATA müssen Cyber-Kriminelle eine gewissen Expertise und Infrastruktur aufweisen um solche Sicherheitsmaßnahmen überwinden zu können.

Quelle: https://secure.gd/dl-de-pcmwr201402

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