Nutzerkonten von Apple-Geräten gehackt und Daten gestohlen

Auch Apple-Geräte sind anfällig

Zunehmend werden erfolgreiche Angriffe auf Apple Geräte bekannt. Laut dem Sicherheitsunternehmen Palo Alto wurden nicht lizenzierte Apps umprogrammiert und Daten von über 220.000 Nutzerkonten von iPhone- und iPad-Nutzern gestohlen. Dies geschah als die Nutzer sich an dem Programm iTunes oder im App-Store anmeldeten.

Als besonders anfällig stellen sich nicht lizenzierte  Apps heraus. Die Angreifer nutzten die Schadsoftware “KeyRaider“. Bei Angriffen dieser Art ist es möglich Daten auszuspähen, Anwendungen umzuprogrammieren und sogar das Gerät zu sperren. Experten warnen davor nicht lizenzierte Apps zu installieren da hier eine größere Wahrscheinlich der Manipulation durch Dritte besteht. Aber generell gilt, dass kein System hundert prozentig sicher ist.

Gefahren für Online-Banking

Besonders kritisch sind die Cyberangriffe wenn es nicht „nur“ um private Daten geht, sondern auch um bares Geld. Immer mehr Leute nutzen die Möglichkeit Online-Banking mit dem Smartphone oder dem Tablet online zu tätigen. Durch potenzielle manipulierte Apps besteht die Gefahr von Datendiebstahl. Im schlimmsten Fall können Konten leergeräumt werden.

Wikibanking rät für Online-Banking ausschließlich sichere Verfahren mit 2-Faktor Autorisierung zu verwenden. Dabei wird immer sichergestellt das die TAN mit einem anderen Gerät generiert wird als mit dem das Online-Banking getätigt wird. Über einen TAN-Generator können darüber hinaus alle Transaktionsdaten nochmals überprüft werden, sodass der überwiesene Betrag auch immer auf dem richtigen Konto eingeht.

Quellen:

http://www.stern.de/news2/hacker-pluendern-konten-von-ueber-225-000-apple-nutzern-6431370.html


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