Filialsterben führt zu mehr Online-Banking

Filialen schließen, unterschiedliche Ursachen

Besonders zwei Entwicklungen zwingen immer mehr Banken zur Aufgabe von Filialen. Durch die derzeitige Niedrigzinsphase können Banken zunehmend schlechter örtliche Filialen erhalten. Davon besonders betroffen sind Banken die traditionell viele örtliche Filialen betreiben. So plant z.B. die Stadtsparkasse Düsseldorf bis 2020 18 der bislang 64 Geschäftsstellen in der Stadt zu schließen oder in Selbstbedieungsstandorte mit Geldautomaten umzuwandeln.

Ein weiterer Faktor ist die allgemeine Digitalisierung der Gesellschaft, die auch vor dem Bankingverhalten von Privatkunden nicht Halt macht. Immer mehr Kunden setzten auf Online-Banking und kommen immer seltener in die Filialen. Online lassen sich bequem Kontostände abrufen, Überweisungen tätigen oder Daueraufträge einrichten.

Auch immer mehr ältere Menschen schätzen die Möglichkeiten von Online-Banking. Diese nutzen den Service in den Banken immer seltener. Ein Beleg hierfür: Der Rückgang von Papierüberweisungen ist von 2002 bis 2014 von sieben auf drei Millionen pro Jahr gesunken. Auch die Zahl der Ein- und Auszahlungen am Schalter sinkt stetig.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/stadtsparkasse-duesseldorf-schliesst-18-filialen-1.2027868

http://www.rundschau-online.de/wirtschaft/rueckzug-in-der-region-banken-schliessen-immer-mehr-filialen,15184892,31401000.html


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